Name: Messor aciculatus Herkunft: Ostasien (China, Korea, Japan, Mongolei sowie Teile des russischen Fernen Ostens) Kolonietyp: polygyn Königin: ca. 8 – 13 mm Arbeiterinnen: ca. 3 – 7 mm Majore: ca. 6 – 8 mm Nahrung: Körner und Samen (z.B. Hirse, Grassamen, Löwenzahnsamen), zusätzlich Proteine (z.B. Schaben, Fliegen, Heimchen) für die Brutentwicklung Luftfeuchtigkeit: Arena: 30 – 50 % Nest: 50 – 70 % Temperatur: Arena: 22 – 28 °C Nest: 24 – 28 °C Winterruhe: leichte Winterruhe bzw. Diapause empfohlen, etwa 10 – 15 °C für 2 – 4 Monate Nesttypen: Sand-Lehm-Nester, Ytong, Gips, Acryl- sowie 3D-gedruckte Nester mit Feuchtigkeitsgradient Koloniegröße: meist einige hundert bis mehrere tausend Arbeiterinnen, etwa 3.000 – 8.000 Tiere unter guten Bedingungen
Messor aciculatus zählt zu den kleineren Arten der Gattung Messor und ist in weiten Teilen Ostasiens verbreitet. Die Art bewohnt vor allem offene, trockene Gras- und Buschlandschaften und ist auf das Sammeln und Einlagern von Samen spezialisiert. Charakteristisch sind die glänzend schwarze Färbung sowie die für Ernteameisen typische Arbeitsteilung zwischen kleineren Arbeiterinnen und kräftigeren Majorarbeiterinnen, die harte Samenschalen aufbrechen können. Im Vergleich zu größeren Messor-Arten wächst die Kolonie meist etwas langsamer und bleibt kompakter.